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Insel Usedom - Ausflugstipps
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Der Leuchtturm von Swinemünde
Der erste Hafen an der Swine-Mündung wurde bereits um 1200 errichtet. 1805 wurde der erste Leuchtturm an der Molenspitze errichtet und einige Jahre später durch eine 13 Meter hohe Stahlkonstruktion ersetzt.
1857 erfolgte nach knapp drei Jahren Bauzeit die Fertigstellung des heutigen 68 Meter hohen Leuchtturms am Fuß der Ostmole auf der Insel Wollin, damals und auch heute noch der höchste an der Ostsee und einer der höchsten in der Welt.
Die vier konzentrischen ursprünglichen Öllampen wurden in den 1920er Jahren durch elektrische ersetzt, ihr Licht reichte 24 Seemeilen weit.
Der damalige Leuchtturmwärter bewahrte den Turm vor der bereits befohlenen Sprengung kurz vor Ende des II. Weltkriegs.
Nach dem Krieg wurde Swinemünde als Hafenstandort ausgebaut, unmittelbar neben dem Leuchtturm entstand in den 1970er Jahren der neue Stadthafen.
1997 mussten baufällige Teile der Leuchtturmanlage abgerissen werden, der Turm selber aber wurde gesichert und in die Denkmalliste eingetragen.
Im September 2000 wurde er für Besichtigungen freigegeben und enthält eine kleine Ausstellung. Seitdem ist er für zahlreiche Touristen zum Anziehungspunkt geworden, die von dort den wunderschönen Blick über die Swinemündung genießen. Die Anfahrt ist von der Anlegestelle der Stadtfähre auf Wolliner Seite ausgeschildert.
Piotr Kusnierek (aus: USEDOM-WOLLIN exclusiv)
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